Chronik des Vereins

Gründungsmitglieder

1909 wurde der Ruf nach Kleingeräten laut, die nach dem Vorbild von Dr. Schreber verwirklicht werden sollten. Auf Drängen des Mietvereins Coburg kam die Stadt den Wünschen einiger Idealisten nach und stellte eine Landparzelle für 50 Gärten mit je 200 m² zu Verfügung. Das Gelände wurde eingezäunt und ein Brunnen erstellt.

Das die Aufgabe einen Verein zu führen nicht leicht war zeigt die Zahl der Vorsitzenden an. So wurde der Verein bis heute von 25 1. Vorsitzenden geführt, wobei allein 1945 vier 1. Vorsitzende wechselten. Aber der Verein überlebt. Auch zwei Weltkriege konnten ihn nicht zerstören.
Schutzhütte
Während des 1. Weltkrieges wurde ein Vereinsheim, in Form einer einfachen Schutzhütte, errichtet. Hierdurch wurde das Zusammengehörigkeitsgefühl in den schweren Zeiten gestärkt.

1921/1922 konnten von der Stadt Coburg 200 weitere Parzellen dazu gepachtet werden. In dieser Zeit wurde aus der Grundstein für unser jetziges Vereinsheim Gelegt

Miss Germany 1913 Die Zeit von 1933 - 1946 war für den Verein eine sehr Schwierige Politische Wirrköpfe zerstörten die Harmonie im Verein. Nach Ende des 2. Weltkrieges litt die Anlage unter unangenehmen Besuchern, die ihr Unwesen trieben. In dieser Zeit gab es viele Diebstähle und Verwüstungen, so wurde ein Wachposten, in Form von Selbsthilfe ins Leben gerufen, dabei wurde der 1. Vorsitzende Max Scheuber 1945 in seinem Garten von einem Strauchdieb erschossen.

1946/1947 konnten weitere 100 Gärten von Herrn Rückert dazu gepachtet werden.

Vorstandschaft 1959 1948/1950 wurde die Vereinsgaststätte an den Saal umgebaut und ein Parkplatz angelegt. Hierbei Verschuldete sich der Verein in hohen Maße. Eine Wasserleitung in den Bezirken 1 - 5 wurde angelegt.

Ab 1956 ergab sich, das der Verein bis auf 618 Gärten erweitert wurde. Die Vereinsgaststätte und der Saal bekamen eine neue Heizung, und ein Biergarten wurde angelegt.

Anlässlich des 50 jährigen Bestehens 1959, wurde das Ehrenmahl zum Gedenken an die verstorbenen Mitglieder angelegt.

Eine der größten Hochwasserkatastrophen war im Januar 1982. Bis heute entstehen in den Bezirken 6a - 9 regelmäßig Hochwasserschäden. Hier ist der Verein ständig bemüht, den Gärtnern behilflich zu sein.

Die Planung der neuen B4 hätte den Verein Beinahe 150 Gärten gekostet. Durch den Einsatz des Vereins und das Zusammenstehen aller anderen beteiligten konnte der Verlauf der B4 geändert werden. Dennoch fielen 6 Gärten ganz weg und 3 mussten verkleinert werden.
Saalrenovierung Saalrenovierung
1999 war das Jahr der Renovierung. Des Haupthauses mit Saalerneuerung, Neugestaltung der Küche, Außenerneuerung, Neugestaltung des Vereinsgartens, Anlage eines Schulgartens, Errichtung eines Nebenzimmers, Toiletten anlagen wurden saniert.

Schulgarten 2001 wurde der Knebelvertrag der Paulaner-Bräu gelöst. Der Kanal von Vereinsgaststätte und Saal mussten saniert werden. Hier konnten einige Gärtner ihren Garten den Sommer über nicht nutzen.

2002 in der Vereinsgaststätte wird Frankenbräu ausgeschenkt. Der Schulgarten wird von der Jean-Paul Schule übernommen.

2003 Die Brücken vom "Hauk’s Weg" zum Bezirk 6a, zwischen Bezirken 6a und 7, mussten erneuert werden. Es gab das 1. Fußballturnier im Verein. Der Verein wurde aber auch von vielen Einbrechen heimgesucht.

2005 wurde der Biergarten Rollstuhl gerecht ausgebaut. Auch ein Hochwasser mit sehr großen Schäden an der Anlage war in diesem Jahr. Der Saal des Vereinsheimes wurde um einen Kreuzgang erweitert, und eine Pergola um Den Biergarten errichtet.

Sonnenwendfeuer 2007 2006 eine neue Türe wird am Hintereingang der Gaststätte angebracht und der WC-Bereich behindertengerecht umgestaltet. Erstmalig veranstaltet der Verein ein Integrationsfest, dass sehr gut besucht war und mit einem Auftritt einer russischen Folkloregruppe überraschte. Das alte Dach am Wirtschafts- und Bürogebäude wurde saniert. Es wurden 2 Ehrungsabende für Mitglieder, die ihre Gärten 10 - 50 Jahre bewirtschaften abgehalten. Ein 1. Sonnenwendfeuer wurde von allen gut angenommen. Wasseruhren werden in den Bezirken 1 - 5 erstmalig montiert und die Wasserversorgung der Stadt Coburg angeschlossen. Das Waltraud-Keller-Haus übernimmt den Schulgarten. Es gab das 1. Preisschafkopfturnier seit vielen Jahren.

1. Homepage des Vereins 2007 Die Küche der Vereinsgaststätte wurde nach den neue EU-Richtlinien umgebaut. Bäume im Bezirk 7 wurden entfernt. Die Zufahrt und mehrere Wege wurden erneuert oder ausgebessert. Am Spielplatz mussten Spielgeräte entfernt und erneuert werden, da diese von TÜV beanstandet wurden. Es gab ein 2. Sonnenwendfeuer. Die Bestuhlung im Biergarten wurde nach langen Verhandlungen erneuert. Herr Hausdörfer legte für den Verein ein Homepage im Internet an.

Gaststätte 2008 Eine neue Wirtin übernimmt das Vereinslokal. Ein Sonnenwendfeuer wurde wieder entzündet. Das Vereinsbüro wurde umgebaut. Für Grüngut der Kleingärtner wurde ein Abtransport organisiert. Eine neue Gartenordnung wird über den Stadtverband Coburg einheitlich für alle Anlagen übernommen.

2009 Der Verein wurde 100 Jahre, es gab ein Gründungsfest am 3. Mai, wo ein Gedenkstein enthüllt wurde und ein großes Vereinsfest Mitte Juli. Bis dato Hat der Verein 6 Ehrenmitglieder und 1 Ehrenmitglied des Vorstandes. Der älteste Gärtner im Verein hat seine Garten seit 60 Jahren. Die Hauswand An der Büroseite wurde Saniert. Der Garten der Waltraud-Keller-Haus und der Bierweg bekamen einen neuen Zaun und eine Befestigung
Feierlicher Akt am Geburtstag des Vereines Enthüllung eines Gedenksteines am Geburtstag des Vereines 100-jahrfeier zum Sommerfest 2009 2010 Nach langer Zeit muss auf die Arbeitsstunden, die lt. Satzung zu leisten sind zurückgegriffen werden. Der Verein, ist nicht mehr in der Lage Arbeitsstunden zu erlassen, da der Arbeitsaufwand rund um die Anlage immer größer wird und die einstigen "freiwilligen Helfer" aus Altersgründen nicht mehr zu Verfügung stehen. Maibaumm 2011 Arbeitsstunden können geleistet oder in Euro verrechnet werden. Am 05.04. übernimmt die Coburger Brauerei den Biervertrieb in der Vereinsgaststätte. Neues Biergartenmobiliar wird dem Verein übertragen. Schirme und Bestuhlung sind jetzt Eigentum des Vereins. Erster Maibaum wird in der Anlage aufgestellt Fahrradständer wird fest installiert Sprechstunden finden nur noch einmal wöchentlich statt die Brücke vom Bezirk 6a zum "Haucke's Weg" erneuert. Seit Oktober sucht der Verein eine/n neue/n Pächter/in. Der Verein übernimmt seit November die Gaststätte Renovierung Gaststätte und WC Anlagen

2011 Der Verein hatte am Jahresanfang wieder einmal mit Hochwasser zu kämpfen, in den Bezirken 6a, 7, 8 und 9. Satzung wird zur Überarbeitung an Dr. Dressel übergeben. Da auch dieses Jahr keine Pächter für das Vereinslokal gefunden wurden, nahm der Verein selbst die Bewirtschaftung der Gaststätte selbst. An dieser Stelle ein großen Dank an unsere 2. Vorsitzende Bettina Hausdörfer die diese Aufgabe übernommen hat. Brücke Bezirk 6a zu 7 Wir versuchen die Mitglieder zusammen zu bringen und veranstalten übers Jahr: Flohmarkt, Maifest, Sonnwendfeuer, Sommerfest, Gärtnertage, Oktoberfest, Halloween, Adventsfeier, Fasching Im Februar verstirbt nach langer Krankheit unser Beisitzer und guter Freund Michael Sailmann Der Vorstand hat einige Termine mit dem Grünflächenamt, da die Gärten, was 2010 an die Stadt zurück gingen, mit Müll übersäät sind. Hier konnte bis Ende des Jahres keine Einigung/Abhilfe geschaffen werden. Befreiungshalle in Kehlheim Die Brücke zwischen den Bezirken 6a und 7 wurde von Grund auf neu errichtet. Mutterboden für die Hochwassergeschädigten Gärtner wurde zu Verfügung gestellt Im Zuge der Einführung (2010) der Arbeitsstunden konnte endlich im Juli mit der Sanierung der Wege begonnen werden. Da die Stadt seit 2010 nur noch wenige Mittel bereit stellt für die Vereine können wir die Wege nur Zug um Zug sanieren. Der Baum im Biergarten konnte nach langen Verhandeln endlich entfernt werden. Dieser Baum stellte für den Verein ständige Kosten dar. Er hat die Dachrinnen und somit die Abläufe verstopft, sodass der Kanal regelmäßig von einer Firma gereinigt wurde. BID (Inkasso Dienst) wird seit Mai die Forderungen für den Verein übernehmen Im Oktober wurde eine Vereinsfahrt nach Kehlheim angeboten Im November verstirbt plötzlich und unerwartet unsere 1. Kassiererin Frau Margitta Schwald Vandalismus in der Anlage, Neue Presse und Tageblatt berichten hierüber Jährlich werden ca. 50 Gärten in der Anlage neu überschrieben.

Das Jahr 2012 wurde mit einer Faschingsparty im Vereinsheim eingeläutet. Im März zog das Vereinsbüro in die nicht mehr genutzte Pächterwohnung über der Schrebergarten Gaststätte um. Im Bezirk 8 wurde der Zufahrtsweg immer als "Rennstrecke"Maifest mißbraucht. Aus diesem Grund wurden zur Verkehrsberuhigung Wasserablaufrinnen angebracht. Des weiteren fand eine Gartenbegehung statt. Im Mai sind das Ehrenmitglied des Vereins Gottfried Stößlein und der ehem. Obmann und Beisizer Gerhard Falk verstorben. Das diesjährige Maifest wurde sehr gut von den Besuchern angenommen. Im Juni wurde im Garten 35 öfters Gasgeruch festgestellt, weshalb daraufhin die dort laufende veraltete Gasleitung ersetzt wurde. Ein Sonnenwendfeuer hatten wir dieses Jahr auch im Programm. Zum Ende des Monats führten wirLandesgartenschau in Bamberg einen Vereinsausflug mit der Deutschen Bahn zur Landesgartenschau nach Bamberg durch. Die Anzahl der mitreisenden Vereinsmitglieder war leider sehr gering. Das Sommerfest des Vereins fand dieses Jahr aus organisatorischen Gründen früher als sonst stattAdvent 2012 und war sehr gut besucht. Beim Gärtnertag am Schützenfest in Coburg war auch eine Abordnung des Vereines verteten. Die Wasser- und Gasrohre im Vereinsheim wurden aufgrund des Alters erneuert. Ein anonymer Brief wurde an das Ornungsamt Coburg geschrieben. Das Ordungsamt musste diesen Vorwürfen nachgehen und hatte in der bei der nachfolgenden Prüfung in der Vereinsgaststätte nichts zu bemängeln. Das Ehrenmitglied Alfons Grau legt im September seine Ehrenmitgliedschaft nieder, da er als Zeuge in eimen Rechtsstreit eines Gärtners gegen den Verein ohne sein Wissen eingesetzt wurde und dies für ihn nicht mit seiner Aufgabe als Ehrenmitglied zu vereinbaren war. Eine Gartenbegehung mit der ganzen Vorstandschaft fand im Oktober statt. Im November war die alljährliche Kranzniederlegung am Ehrenmal des Vereines. Nach langer schwerer Krankheit verstirbt im Dezember unser Revisor Karl-Heinz Krebs. Abschließend fand in diesem Jahr eine Adventsfeier und eine Silvesterparty statt.

2013 Dieses Jahr begann für den Verein sehr holprig. Zu unserer Generalversammlung am 09.03.2013 traten unser damaliger 1. Vorsitzender Bernd Rose und unsere 2. Vorsitzende Bettina Hausdörfer aus persönlichen Gründen zurück. Leider konnte kein neuer Gartenfreund für diese Positionen gefunden werden und unser Verein hatte erst einmal keine Vereinsfürung. Erst zu unserer außerordentlichen Generalversammlung am 13.04.2013 ünahm Werner Krawietz den Posten des 1. Vorsitzenden an. Später kam noch Dieter Hofmann als 2. Vorsitzender (kommisarisch) dazu. Nun war die Vereinsf&uul;hrung wieder komplett. Auch dieses Jahr wurde die Vereinsgaststätte wieder durch den Verein betrieben. Am 1. Mai veranstalteten wir eine Maifeier. Auch ein großes Sommerfest am 10.08.2013 und 11.08.2013 wurde organisiert. Es war ein Erfolg. Leider war die Adventsfeier am [Datum] nicht so erfolgreich, es war zwar alles vorbereitet, aber die Zahl der Gäste war sehr gering. Dies ist kein gutes Image füeinen so großen Schrebergartenverein wie unseren, so dass wir uns fast entschlossen hatten es im näen Jahr ausfallen zu lassen. Weiterhin fanden noch kleinere Veranstaltungen statt. Diese wurden vom Gaststättenteam organisiert. Zum Ende des Jahres wuchs uns die Büoarbeit über den Kopf, so dass wir uns entschieden haben einen Antrag für die Einsetzung einer Büroteilzeitkraft zu stellen, um uns die Büoarbeit zu erleichtern.

2014 Der Start in dieses Jahr verlief ruhig. Zu unserer Generalversammlung, die erst am 15.02.2014 war, wurde der Vereinsfürung die gewüschte Bürokraft bewilligt. Somit konnte die Vereinsführung wieder etwas entspannter ins Neue Jahr gehen.

Allen Mitgliedern der Vorstandschaften, dem Helferkreis und den Förderern gebührt an dieser Stelle ein herzlicher Dank und die volle Anerkennung des geleisteten in den vergangenen Jahren.

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